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Mythologie

Griechische Götterordnung: Die Schöpfungsgötter

12.10.2007
Von unserem Jungredakteur Pascal Großmann, Ricarda-Huch-Schule, Kurs Journalismus, 10. Klasse

Die Entstehung der Welt und der Götter geht in der griechischen Mythologie auf den Schöpfungsgott Chaos zurück. Er wird als ungeordneter Weltzustand beschrieben, und aus ihm gingen die folgenden Götter hervor. Seinen Namen benutzen auch wir auch heute noch als Synonym für Unordnung.

Aus ihm entstanden dann die Götter Gaia, Tartaros, Erebos und Nyx. Gaia gilt als Urmutter aller Götter und ist die Erde in Göttergestalt. Tartaros gilt als einziger der vier nicht als Schöpfungsgott. Er ist ein Teil der Unterwelt, sozusagen der griechischen Hölle, welche  wie der olympische Gott der Unterwelt Hades genannt wird. Erebos ist die Dunkelheit und Nyx die Nacht.

Aus Erebos und Nyx, also Dunkelheit und Nacht, enstanden dann Thanatos und Hypnos, die Götter des Todes und des Schlafes, was natürlich Sinn macht, da sowohl Schlaf als auch Tod eine Verbindung zur Nacht und Dunkelheit haben. Außerdem zeugten diese beiden auch Äther und Hemera, die Götter der Luft und des Tages.

Gaia und Tartaros vereinten sich ebenfalls und zeugten die Kinder Python, Typhon, Echidna, Pontos und Uranos. Python war die Schlange, die später das Orakel von Delphi bewachte, Typhon ein hässliches Monster, das als Riese mit tausend Drachenköpfen beschrieben wurde, Echidna war wie Typhon ein hässliches Wesen, halb hübsches Mädchen, halb Schlange, und wurde Mutter vieler Monster. Pontos war Gott des Meeres und Uranos der Himmel in Göttergestalt.

Aus diesen Göttern entwickelten sich alle späteren Götter, Halbgötter und Helden. An einigen Stellen sieht man bei diesem Schöpfungsmythos die Parallelen zur christlichen bzw. jüdischen Schöpfungsgeschichte. Zwar bildet sich hier alles durch die Vereinigung und Vermehrung von mehreren Götter und nicht durch das Schaffen eines einzelnen, aber auch hier ist zuerst das Nichts, dann werden Erde, Himmel und Hölle, Tag und Nacht geschaffen.



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