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Trendsport: Jiu Jitsu

© MEV
30.10.2008
Von unserem Jungredakteur Daniel Borchers, Ricarda-Huch-Schule, Kurs Journalismus, 10.Klasse

Jiu Jitsu ist eine Kampfsportart bei der es nicht in erster Linie darum geht den Angreifer zu verletzen. Es ist eher das Ziel, den Gegner möglichst schnell mit geringem Kraftaufwand und ohne jegliche Waffen außer Gefecht zu setzen, ohne ihn dabei übertrieben zu verletzen. Dafür wird der Angriff des Gegners ausgenutzt. Im Jiu Jitsu wird darauf geachtet, dass das Notwehrrecht nicht verletzt wird und man Menschen keinen übertriebenen Schaden zufügt.

Jiu Jitsu kommt aus dem Japanischen und heißt übersetzt soviel wie „Sanfte Kunst“. Es ist eine waffenlose Selbstverteidigungstechnik gegen Faustschläge, Fußtritte und gegen Waffenangriffe mit zum Beispiel einem Messer, Flaschen oder Stöcke. Das sind aber nur einige Übergriffe, gegen die man sich verteidigen kann, wenn man die Techniken des Jiu Jitsu beherrscht. Bei der Erlernung dieser Kampfsportart geht es darum, das Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ umzusetzen. Dieses bedeutet jedoch nicht, bei einer Bedrohung nachzugeben, sondern mit möglichst geringem Kraftaufwand den Gegner außer Gefecht zu setzen.

Die Entstehungsgeschichte ist folgende: Ein armer Mann wurde auf einem Feld von einem schweren Gewitter überrascht. Es stürmte sehr und er flüchtete sich unter eine Eiche. Er beobachtete die Grashalme und sah wie sie mit dem Wind mitgingen und sich dann wieder aufrichteten. Die großen starken Eichen jedoch brachen zum Teil weg. Diese Geschichte ist die Hauptbasis des Jiu Jitsu. Die Abwehr der oben genannten Angriffstechniken erfolgen durch das Ausweichen, das Blocken, das Schlagen, das Treten, das Werfen, das Würgen und das Hebeln.
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