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Illka Remes: Das Hiroshima Tor (Kritik)02.05.2006
von unserer RedakteurinSilke Schröder Was steckt hinter dem Mord an einer jungen Russin in Paris? Als der finnische Ermittler Timo Nortamo im Rahmen einer europäischen Sondereinheit der Sache nachgehen will, wird schnell klar, dass dies ein besonderer Fall ist: Aus offensichtlich vorgeschobenen Gründen wird er entlassen und gerät bald in einen Strudel von Ereignissen, die sich um geheime Landkarten und die DNS des uralten Quastenflossenfisches drehen. Auch der amerikanische und der chinesische Geheimdienst mischen in dem undurchsichtigen Spiel kräftig mit. Nicht zuletzt aus ganz persönlichen Gründen versucht Nortamo trotz aller Hindernisse herauszufinden, was sich hinter diesem Geheimnis verbirgt, für das die Mächtigen über Leichen gehen. Illka Remes macht uns den Einstieg in sein neues Buch nicht ganz leicht. Doch hat man erst einmal alle Handlungsstränge aufgenommen, entwickelt sich der Roman zu einem rasanten Thriller, in dem nicht nur die Action nicht zu kurz kommt, sondern nebenbei auch einiges über Kernphysik und Genetik zu erfahren ist. Die Spuren führen Remes Held durch ganz Europa, und auch wenn die Lösung hier natürlich nicht verraten wird: die Reise lohnt sich! Spannende Unterhaltungsaction - Made in Finnland.
Ilkka Remes wurde 1962 in einer Gemeinde im südostfinnischen Seengebiet geboren. Er ist der meistgelesene finnische Schriftsteller. Seine Bücher erzielen in Finnland stets sechstellige Auflagenhöhen.
Autor/in: Ilkka Remes
Verlag: Dtv
Umfang: 438 Seiten
Erscheinungsjahr: Mai 2006
ISBN: 978-342324535-7
Preis: 14,50 €
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