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Giorgio Faletti : Im Augenblick des Todes (Kritik)![]()
03.04.2006
von unserer RedakteurinSilke Schröder Nachdem der Sohn des New Yorker Bürgermeisters ermordet aufgefunden wird, übernimmt sein Bruder Jordan Marsalis die Ermittlungen. Ein vom Täter hinterlassener Hinweis auf die „Peanuts“-Comics lässt vermuten, dass dies nicht sein letzter Mord sein wird und das nächste Opfer den Decknamen Lucy trägt. Doch als Jordan herausfindet, wer sich hinter „Lucy“ verbirgt, ist es schon zu spät. Unerwartete Hilfe bekommt er von der römischen Inspektorin Maureen Martini, die seit einem brisanten Einsatz blind ist und sich in New York einer Hornhaut-Transplantation unterzogen hat. Nach der Operation hat sie nicht nur ihr Augenlicht wieder, sondern sie wird auch von Visionen geplagt, die auf geheimnisvolle Weise etwas mit den Peanuts-Morden zu tun haben. „Im Augenblick des Todes“ ist gespickt mit allen Zutaten, die einen guten Standard-Thriller ausmachen: Ein verzwickter Fall, ein engagierter Ermittler und eine ebenso attraktive wie gewitzte Kollegin. Auch wenn Faletti den Leser an manchen Stellen durch allzu geläufige Plattitüden strapaziert, weiß er doch zu unterhalten. Ein Krimi ohne allzu viele Überraschungen, aber geradlinig und spannend geschrieben. Gute Strand-Lektüre. Giorgio Faletti, geboren 1950 im italienischen Asti, ist ein wahres Multitalent. Zunächst machte sich der gelernte Jurist als Moderator und Komiker in legendären italienischen Fernsehshows einen Namen danach wandte er sich der Musik zu, schrieb Lieder für berühmte Sänger und gewann 1994 beim Festival von San Remo selbst den zweiten Platz. 2002 erschien sein Debütroman „Ich töte". Der Autor lebt zurückgezogen mit seiner Frau auf der wunderschönen Insel Elba. Autor/in: Giorgio Faletti
Verlag: Page & Turner
Umfang: 544 Seiten
Erscheinungsjahr: Februar 2006
ISBN: 978-344220299-7
Preis: 21,95 €
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