|
|
Gianluca Morozzi: Panik (Buchkritik)09.06.2006
Von unserer Redakteurin Nadine JerkeAldo lebt in Bologna und führt ein Doppelleben. Einerseits ist er fürsorglicher Familienvater und Lokalbesitzer, andererseits schlummert in ihm ein Sadist erster Klasse. Er pendelt seit Tagen zwischen der einsamen Hütte, in der er sein neuestes Folteropfer gefangen hält, dem Garten der Schwiegereltern und seinem Nachtlokal hin und her. An diesem Nachmittag jedoch, sollen sich Aldos Pläne schlagartig ändern. Als er gerade zu seinem Zweitwohnsitz – einem baufälligen Hochhaus etwas außerhalb der Stadt – fährt, stellt er dort angekommen fest, dass vor dem verdammten Fahrstuhl bereits zwei Personen warten. Claudia, ein Mädchen mit grünen Haaren und Tomas, ein junger Kellner. Wegen der großen Hitze steigt Aldo mit den beiden in den Fahrstuhl, obwohl er es hasst auf so engem Raum mit anderen Menschen „eingeschlossen“ zu sein. Der Lift setzt sich in Bewegung, bleibt aber schon nach kurzer Fahrt stecken. Aldos Albtraum ist wahr geworden. Seine Nerven liegen schnell blank. Langsam aber sicher kommt sein zweites Ich zum Vorschein und erinnert sich an das Klappmesser in seiner Hosentasche. Während Claudia und Tomas sich bemühen, die Ruhe zu bewahren, brodelt es in Aldo. Auch nach Stunden ist noch keine Hilfe in Sicht. Gerade als die Luft immer stickiger und die Stimmung immer aggressiver wird, geht das Licht im Fahrstuhl aus… Gianluca Morozzi spielt in seinem Thriller „Panik“ gekonnt mit den Urängsten einiger Menschen. Seine Geschichte ist von Anfang an spannend, zieht sich zum Ende hin aber etwas in die Länge. Ein insgesamt gutes Buch, stellenweise aber recht brutal. Gänsehaut garantiert.
Gianluca Morozzi wurde 1971 in Bologna geboren, wo er auch heute noch lebt. Er hat bereits mehrere Romane und einen Band mit Erzählungen veröffentlicht.
Autor/in: Gianluca Morozzi
Verlag: Goldmann
Umfang: Taschenbuch, 288 Seiten
Erscheinungsjahr: Mai 2006
ISBN: 978-3-442-46158-5
Preis: 7,95 €
Das könnte Ihnen auch gefallen:
Giuseppe Genna: Fass nicht an die Haut des Drachen (Kritik) Giorgio Faletti : Im Augenblick des Todes (Kritik)
Weitere Links zum Thema:
www.randomhouse.de
Weitere Tipps aus dieser Rubrik:
Jugend |
Regional |
Unterhaltung |
Reisen |
Gesundheit |
Haus & Garten
Impressum | Disclaimer | Kontakt Sitemap Jugend:
News | Wir über uns | Top Themen | Angesagt | Schule | Wissen | Sport | Brennpunkt | Entertainment | Top 5 Gelbe Seiten Sitemap Gesundheit:
Beauty | Neues aus der Welt der Gesundheit | Psychologie | Wellness | Was ist eigentlich...? | Ernährung | Bücher & Medien | Top 5 Gelbe Seiten Sitemap Haus & Garten:
Aktuelles | Bauen und Renovieren | Wohnen | Unter freiem Himmel | Kräuter-ABC | Maschinen und Handwerkzeug | Bücher & Medien | Veranstaltungen | Top 5 Gelbe Seiten © 2012 Themenguide.de - Jugendliche, Freizeit, Schule
|