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Monika Feth: Der Mädchenmaler (Buchkritik)

19.09.2006

Von unserer Jugendredakteurin Hannah Hettler, Ricarda-Huch-Schule, Kurs Journalismus, 10. Klasse

Inhalt: Nachdem der Tod von Jettes und Merles Freundin Caro im Vorgängerroman „Der Erdbeerpflücker“ aufgeklärt worden ist, stellen sich die beiden im Folgeroman die Frage, wer zukünftig in Caros Zimmer wohnen soll. Denn sie möchten es auf keinen Fall so beibehalten, wie Caro es hinterlassen hat.

Somit beginnt die Suche nach einem neuen Mitbewohner. Ja, genau, die beiden möchten eine männliche Person, um zu vermeiden, dass sie Caro vergessen oder anfangen, sie mit einem anderen Mädchen zu vergleichen. Nach einer langen Suche zieht Mike in die WG. Mit ihm verstehen sich Jette und Merle blendend, alles scheint perfekt zu sein und läuft gut. Doch da ist noch Mikes Freundin Ilka... und an die kommen Jette und Merle einfach nicht heran. Es ist, als sprächen sie mit einer Wand. Was aber ist da los? Ist ihr etwa etwas Schlimmes passiert? Die Situation spitzt sich zu, nachdem Ilka eines Tages plötzlich verschwindet. Und schon steckt Jette wieder in einem mysteriösen Fall und begibt sich auch selbst wieder in große Gefahr...

Fazit: „Der Mädchenmaler“ ist wie „Der Erdbeerpflücker“ von Monika Feth, ein fantastisches Buch. Auch hier wechselt die Perspektive der einzelnen erzählenden Personen, was das Buch so fesselnd macht, dass man es am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. In Monika Feths Büchern wird man förmlich in die Geschichte hineingezogen. Man fühlt sich wie ein unsichtbarer Beobachter. Ich persönlich empfehle dieses Buch jedem, der einen guten Thriller zu schätzen weiß.

Autor/in: Monika Feth
Verlag: Bertelsmann
Umfang: 320 Seiten
Erscheinungsjahr: 2005
ISBN: 978-357030193-7
Preis: 7,90 Euro
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